Guten Morgen meine Lieben. Es gibt keine Zufälle . Sabine hat mich vor Tagen eingeladen in der Fangruppe Wandlungshelfer etwas zum Thema Annehmen zu schreiben. Heute in der Meditation von Marko Pogacnik verband ich mich mit dem innersten Wesen der Erde und siehe da: Die wesentliche Botschaft war : Verstehe! Der Kampf ist vorbei!!!!Höre auf, Dingen auch wenn sie noch so negativ scheinen, inneren Widerstand entgegenzusetzen. Nimm sie an und DANN handle deiner inneren Vision gemäss. Aus diesem Anlass möchte ich hier eine Mischung aus 2 Blogs posten , die ich schon vor längerer Zeit geschrieben habe, die dieses Thema sehr umfänglich behandeln...Für mich ist es stimmig am letzten Tag dieses erstaunlichen Jahres sich diese innere Haltung nochmal vor Augen zu führen und diese zu wählen , um dann in Frieden in dieses neue Jahr gehen zu können, mit der Kraft einfach und frei seine ganze Präsenz dafür einzusetzen, woran man im Innersten glaubt, und was man von Moment zu Moment als stimmig betrachtet, im Einklang mit allem...in diesem Sinne wünsche ich euch allen und UNS ein wirklich neues, friedvolles höchst kreatives Jahr, in dem sich wahre Liebende finden und / oder erkennen, höchste und innerste Wunscherfüllung stattfindet zum Wohle des einzelnen und zum Ganzen...♥♥♥
Hier nun mein Beitrag zum Thema Annehmen:
Mehr als einmal wirst du erfahren,dass das Leben in seiner Weisheit,dich
immer an den Platz stellt,der deiner weiteren Entwicklung förderlich
ist. Das Sein in seiner unendlichen Vielfalt beinhaltet Licht und
Schatten,Harmonie und Spannung.Erst wenn du die Einheit im Ganzen
erkennst,wirst du deine wahre Heimat finden.
Die Trennung,die Abspaltung der Schatten bringt die Angst hervor und die
fast ohnmächtige Wut etwas Bösem gegenüber,das scheinbar ausserhalb von
dir passiert.Nun was ist dieses Böse..ist es eine genuine Kraft dem
Guten zur Seite gestellt, um im Gleichgewicht einander entgegengesetzter
Kräfte jene Vielfalt der Wahl hervorzubringen?
Ist es etwas vom Menschen Geschaffenes ,aus der Illusion der Trennung
Geborenes, oder ist es gar nur in variablen Moralvorstellungen so
definitierter Begriff für das Abweichende ,bzw das, von der in diesem
System herrschenden Vorstellung von Gut ,Abweichende..ist es demnach an
die menschliche Vorstellung von gut und böse gebunden und ausserhalb
dessen nicht existent ?
Nun ich denke jeder von uns würde z. B. Kindesmissbrauch,Tierschändung
,Verbrechen gegen unsere Mutter Erde mal grundsätzlich als Fehlverhalten
bezeichnen,als lebensverachtend ,als Übergriff ,als zerstörend in
jeder Hinsicht und vieles andere mehr und es löst in den meisten von uns
Wut aus,Wut ,die uns manchmal gedanklich zu Mördern macht.Darüber
hinaus können und wollen wir nicht verstehen,dass Menschen zu einem
solchen Verhalten überhaupt fähig sind.und das genau ist der Punkt.Wir
leisten Widerstand scheinbar gegen die Taten ,die wir verabscheuen.Doch
in erster Linie leisten wir Widerstand dem menschlichen Sein gegenüber.
Unsere Unfähigkeit zu akzeptieren,dass der Mensch zu wirklich allem
fähig ist, spaltet uns in letzter Konsequenz selbst und ganz viel der
Kraft,der Energie ,die vonnöten wäre, die Grundlagen dieser Handlungen
zu verändern, wird schlichtweg verbraucht in dieser Fassungslosigkeit,in
dieser Ohnmacht und der Ver-zweiflung ,die daraus resultiert.Wir
re-agieren emotional und nähren so die Grundlage für weiteren Hass und
verstricken uns tiefer und tiefer in den Kreislauf der menschlichen
Emotionen,das ewige Spiel von Aktion und Re-aktion.Viele von uns,die wir
heute auf Momanda sind,waren Engel und teils aus Mitgefühl ,aber
vielfach aus Mitleid sind auch wir "gefallen " und verstrickten uns
tiefer und tiefer in das "Menschliche" und das war gut so .Wir sind in
die tiefsten Tiefen der menschlichen Emotion gestiegen, um sie zu
verstehen, um sie von der Tiefe beginnend im physischen Leib zu
heilen,um im Fleisch zu gebären das reine Herz.Die geistige Welt sagte
mir schon seit einiger Zeit :Es ist genug,genug verstanden,am eigenen
Leib erfahren,genug Mitgefühl gelernt.Du hast den Kelch der menschlichen
Emotionen bis zur Neige getrunken,nun ist es an der Zeit, das klare
Wasser des Lebens zu trinken.Solange emotionale Reaktionen da sind,nehme
sie wahr.,werte sie nicht und allein das reine Gewahrsein wird alles
verändern.Ich glaube, es ist hohe Zeit aufzuhören ,zu werten immerzu
,innen und aussen.Ich spreche hier nicht von
Unterscheidungsvermögen,dieses ist sehr wichtig.Ich spreche von Wertung
und wir scheinbar Superspirituellen sind mehr als andere davon
betroffen.Man sagt uns, wir sollen nicht werten,wir ertappen uns dabei
es doch zu tun und ist da nicht manchmal auch ein kleines Urteil damit
verbunden ?Dann mag man sich"Ich soll doch nicht werten" schon wie ein
Mantra vorsingen,sich dabei insgeheim verurteilen es doch zu tun et
voila….again the same circle..wenn wir es schaffen würden zu werten ohne
uns dafür zu verurteilen,wäre schon ein grosser Schritt getan.Manche
sagen zu recht aber ich will werten ,ich will zornig sein angesichts
dieser Grausamkeiten..ja seid zornig, aber bedenkt dass dieser Zorn
,dieser innere Widerstand dagegen, wahrzunehmen wie es ist ,(das heisst
nicht gutheissen!!!!) euch unendlich viel Kraft raubt.Ich spreche hier
aus eigener Erfahrung .Ich habe Jahre damit verbracht in ohnmächtigem
Zorn gegen bestehende Strukturen fast zu zerbrechen bis die geistige
Welt mir sagte ,dass erst die Fähigkeit etwas wahrzunehmen,so wie es ist
,die Voraussetzung wäre ,die gewünschte Veränderung herbeizuführen.So
fordere ich nicht, sich alles gut zu denken, ich fordere nicht ein ,sich
die -zigste Hölle zum Himmel zu erklären,ich fordere zu einer
bedingungslosen Akzeptanz aller Pfade auf ,um dadurch die Freiheit zu
erlangen, zu wählen, was immer du willst.Wenn ich Bilder sehe von
unterdrückten,verhungerten Massen ,von Tierquälereien etc,etc, etc, etc,
etc nehme ich wahr, was es in mir auslöst und zunehmend macht die Wut
einer Art von Mitgefühl Platz, für Opfer aber auch für die Täter..was um
Gottes Willen ist passiert,dass Menschen eines solchen Verhaltens fähig
wurden..oder ist überhaupt etwas passiert?
Ich fragte einmal die geistige Welt, wie sie das zulassen konnten und
sie sagten es war ein Experiment,und sie/wir wussten nicht wie es
ausgeht.Sie sagten:Stell dir
einen Garten vor, in dem nur die Liebe regiert und stelle dir vor du
hättest Kinder .Sie könnten ewig im Paradies leben ohne Frage ,doch du
weisst, dass es unendliche Lebensformen ausserhalb des Gartens
gibt.Würdest du es ihnen verschweigen oder würdest du ihnen die Wahl
lassen..Kleinlaut musste ich gestehen,dass ich ihnen die Wahl gelassen
hätte.Ich hätte es nicht übers Herz gebracht, ihnen die Tatsache der
unendlichen Lebensformen zu verschweigen(des gefühlten Einsseins mit
allem oder in scheinbarer Trennung) und sie quasi ihres Willens beraubt,
im Paradies im Glauben zu lassen ,dies sei die einzige,wenn auch noch
so schöne Wahrnehmungs-bzw Lebensform.Ich hätte wahrscheinlich gehofft,
dass sie irgendwann aus freien Stücken wieder in meinen Garten kämen
aber ich hätte ihnen,sie unendlich liebend,die Wahl gelassen...Seitdem
habe ich nie mehr eine höhere Macht gefragt,warum sie etwas zulässt. We
all have got the choice and as long we live in a world of Polarities ,in
a world of good and bad,we shall choose to be good...doch meine ich
auch, dass jedem fühlenden Wesen eine Art von Heimweh innewohnt ,ein
Sehnen nach diesem verlorenen Paradies..Auch Schatten sehnen sich danach
im Licht aufzugehen,doch müssen sie erkannt werden und
integriert.Solange einer von uns noch glaubt,das Böse wäre etwas
ausserhalb von ihm Seiendes,fühlt sich dieses "Böse" nicht angenommen
und nicht erkannt.Doch begegnet ein Mensch ,der beides ,Licht und Dunkel
,vollständig integriert hat, dem sogenannten Bösen ,wird sich das
"Böse" ergeben ,weil es sich in diesem Menschen angenommen fühlt und
wiederfindet und es wird seinem Sehnen folgend nach Hause gehen.Das gilt
für mich für´s einzelne und fürs Kollektiv.Das was ich hier sage
,bezieht sich auf eine innere Einstellung dem sogenannten Bösen
gegenüber und bewertet nicht Tun oder Nichttun in Bezug auf eine Sache
.Ich denke ,dass die Einstellung ,mit der man tut oder nicht tut
ausschlaggebend ist für die Folgen dieses Tuns Ich weiss nur zu gut ,
was es heisst schwer traumatisiert zu sein, und ich weiss auch zu gut
wie ein Leben aussieht, das auf Schmerzvermeidung beruht und das nur
darauf ausgerichtet ist, weiteren Schmerz zu verhindern, den man nicht
mehr zu ertragen meint. Man entwickelt gefinkelste Strategien der
Kontrolle und die Öffnung für Überraschungen wird enger und enger. Man
tut dies alles, um sich zu schützen und aus vermeintlicher Selbstliebe,
bis man merkt, dass das mit Leben relativ wenig zu tun hat, noch mit
Kommunikation. Man sortiert ganz genau, was man an sich heranlässt und
was nicht, und es kann sogar soweit gehen, dass man nur mehr nach eng
festgesteckten Bahnen lebt und Menschen zu Statisten seines Filmes
reduziert. Mit echtem Austausch hat das wenig zu tun. Irgendwann stellt
sich Frustration ein, man wird zwar nicht mehr verletzt , aber da ist
auch keine Freude mehr , oder ein sich ganz Empfinden. Man ist in eine
Welt ohne Jahreszeiten eingetreten und von Tag zu Tag kommt das Gefühl
von Lebendigkeit abhanden. Zunehmend verwandelt man sich zum Tyrannen.
Die eigene Verletztheit nimmt man als Grund, andere Menschen zu
tyrannisieren, bis sie aus Rücksicht sich doch so verhalten, wie man es
wünscht.Tun sie es nicht, bezeichnet man sie als nicht liebend, nicht
mitfühlend und wenn die Angst vor Verlust nicht noch grösser ist,
entfernt man sie, um sie mit anderen zu ersetzen, die dem Angstprogramm
eher entsprechen..für eine Weile.Oder man wählt die völlige
Abgeschiedenheit und obwohl man aus lauter Einsamkeit fast verrückt
wird, zieht man doch die Einsamkeit einem erneuten Kontrollprogramm vor.
Das geht so weit , dass man schliesslich den Tod als Ausweg sieht und
er erträglicher scheint als diese Existenz, die man kaum mehr Leben
nennen kann. Und dann vielleicht stellt man sich die Frage , was man
eigentlich noch mehr fürchtet als den Tod. Die Antwort auf diese Frage
ist unweigerlich: Das Leben.
Ein Leben, dem man sich hingibt, in dem man nackt ist, verletzbar, wo
man nichts kontrolliert. Wenn noch genügend Lebensfunke irgendwo
verborgen schlummert, stellt sich irgendwann die Frage: was hindert mich
daran zu
leben? Die Antwort ist ANGST, Angst in vielen Gesichtern, vorallem aber
die Angst vor wie auch immer geartetem Schmerz und dann vielleicht
beginnt man sich mit dem Schmerz zu beschäftigen. Nicht mehr in der Art
und Weise wie zuvor ,dass man sich als Opfer fühlt, dem getan wurde,denn
dieses "Was getan wurde" ist unveränderlich . Man mag sich dann fragen,
was der eigene Beitrag war, dass es passierte und vielleicht sogar
beginnt man Mitverantwortung zu übernehmen. Oft jedoch erkennt man kein
eigenes „Verschulden“ im herkömmlichen Sinn ,ausser man weiss mit
absoluter Gewissheit, dass die Seele all ihre Erfahrungen wählt. Doch
nehmen wir mal an, man weiss es nicht, was dann? Tatsache bleibt: Mir
wurde Schmerz zugefügt, und ich kann den Grund nicht verstehen..was nun?
Vielleicht beginnt man den Schmerz anzunehmen, als das was er ist :
Schmerz und sagt ok, ich habe Schmerz erfahren, und dann kommt
vielleicht die alles entscheidende Frage: Wie geh ich damit um ? Wow !
Plötzlich geht ein Licht auf, eine Möglichkeit, aus der Rolle des Opfers
herauszutreten , aus diesem "Ich kann mich nicht ändern, weil mir das
und das widerfahren ist" und dann hat man vielleicht das Glück, einen
Freund zu haben oder göttliche Führung, die einem so was ähnliches sagt
wie: "Nimm Gefühle an wie das Wetter, beurteile sie nicht oder verfällst
du immer in Agonie wenn es regnet ? Dann, vielleicht, beginnt man zu
verstehen dass, dies Leben hier als Mensch ähnlich ist dem Leben in der
Natur, mit seinen Jahreszeiten und Stimmungen, Sonnenschein und Regen,
Gewitter und Hagel …und dann kann man, wenn man mutig ist , das Sosein
dieses Lebens annehmen. Man kann in ihm etwas ungeheuer Abenteuerliches
erkennen, eine Herausforderung,die es in Freude zu bewältigen gilt.
Vielleicht beginnt man dann langsam dieses Leben mit Jahreszeiten dem
der selbstgewählten Isolation vorzuziehen,
Und plötzlich findet man sich wieder als Teil einer lebendigen Welt, als
Teil einer lebendigen Gemeinschaft von Individuen und ich sage nicht,
dass sich das Vertrauen in Menschen einstellt oder einstellen muss, aber
das alles Entscheidende ist, man sagt ja zum Leben, mit allem was es
beinhaltet und dies erst ist die Basis, dass man Vertrauen in sich
selbst haben kann, seinem innersten Empfinden zu folgen, weil man alle
möglichen Konsequenzen dessen, bereit ist anzunehmen. All diese
Konsequenzen offenbaren sich als Reaktionen auf das eigene Wesen und
wie immer dieses Leben dann auch verlaufen mag, mit allen Höhen und
Tiefen, man erkennt sich selbst in ihm und man weiss es ist MEIN LEBEN:
Mein einzigartiges, mir entsprechendes Leben und irgenwann , wenn der
alte Freund Tod dann kommt, kann man aus ganzem Herzen sagen:
ICH HABE GELEBT und nicht: Gott sei Dank ist das, was sich mir immer
schenken wollte und das ich nie angenommen habe, endlich erledigt: Leben
In Liebe..Lile