Lile an Eden ← Zurück

Visionen

Visionskreis 3.11.2016

Das Thema, da sich mir im Grossen und Ganzen dargestelt hat, war "Ankommen bzw Heimkommen"

Nun von vorne:

Wieder war ich erschöpft, müde..diesmal war es das Wasser, das ich wählte mich vorzubereiten, in Form eines Bades..Milch und Honig und Salz vom Toten Meer..und wieder, und das war jetzt jedesmal so, merkte ich, dass in dem Moment wo ich bewusst den Kreis betrat, eine Welle der Kraft mich erfasste, dass mein Herz schneller schlug, fühlbarer und dass die Zellen sich wie belebten..und schneller schwangen..Gestern war die Frequenz am Anfang sehr beschleunigt und ich dachte: Hoppla..das ist ja wie ein gallopierendes Ross...wohin will es denn?

Ich fühlte , das es zu diesem Zeitpunkt nicht so sehr um ein Wohin ging, sondern nur um ein Erspüren der Kraft, die da ist, die auch durch die geeinte Absicht mehrerer sich erwird, und durch das Zusammenwirken in der selben Absicht, und doch mit verschiedenen persönlichen momentanen Prioritäten,eine Art von Interferenz ergibt, die dieses scheinbare Aufgeregtsein hervorbringt und jenes Erleben von einem ungeheuren Kraftpotenzial, das noch nicht gerichtet ist..

So sassen wir also alle da, in meiner Vision und starrten auf etwas, das aussah wie eine Knetmasse einserseits und wie ein Meer auf-und abwogender Möglichkeiten gleichermassen..und da war das Potenzial der unermesslichen Kraft, zu schöpfen..

Bevor ich noch fragen konnte, wie sich diese Kraft zu einer gebündelten Kraft erfrieden möge, sah ich wie einer nach dem anderen , hintereinander in den Kreis trat, bzw sich in das Zentrum des Kreises stellte..Der erste bat um Heilung, und wir alle, die wir im Kreise sassen, baten um seine Heilung..der nächste bat um eine erfüllte Liebesbeziehung und wir alle baten mit ihm um eine erfüllte Liebesbeziehung für ihn..der/die dritte wünschte sich eine Schwingungserhöhung und wir alle wünschten mit ihr..die Bitte, der Wunsch, der Ruf, das Gebet jedes einzelnen wurde gehört, und wir alle trugen diesen Wunsch, dieses Gebet aus ganzem Herzen mit und dieses Mittragen war wie ein Segen, für den der bat, wie auch die vollkommene Gewissheit, dass es geschehen werde...so als ob es die anderen bräuchte , die den persönlichen Wunsch durch ihre vollkommene und bedingungslose Zustimmung der Erfüllung anheim gaben...und dies war das Ankommen in einer Gemeinschaft..und die persönlichen Wünsche waren gesättigt im Wissen, dass sie erfüllt sind..und hier kehrte Frieden ein..die "nervösen, teils sichüberlagernden Frequenzen harmonisierten sich und plötzlich war da ein Feld, eine gleichmässige Schwingung..

Und die Frage war, was wollen WIR und das Wir wurde zum Ich vieler lebendiger Wesen...und mit aller Bestimmtheit sagten wir wie aus einem Mund: wir wollen Liebe...und da kam etwas wie: Alles wirkt auf-und ineinander...es ist eure gewählte bzw genuine Wahrnehmung der Verbundenheit, die dieselbe in euren Herzen zur Liebe entflammt..

Als nächsten kam: wir wollen Einfachheit und Frieden... und ich sah eine Schlange, die sich auf einem Stein in der Sonne schlängelte und ich spürte ihr Wohlbefinden und ich sah einen Fisch im Wasser...und auch dort spürte ich Wohlbefinden..und plötzlich kam..."Es ist in ihrer Natur, sie leben ihrer Natur gemäss...

Und was ist gefühlte Einfachheit?"

Es ist der Natur des eigenen Wesens gemäss zu sein und zu leben...die Person durchtönend zum Wesen hin..denn das Wesen selbst ist der tiefste Wunsch, den es zu erfüllen gilt und doch kann dieser Wunsch sich oft erst dann zeigen, wenn alle persönlichen Wünsche erfüllt, oder abgelegt, bzw befriedet sind...

Was dann geschah war so gewaltig schön, dass ichs kaum ausdrücken kann..

Dieser unser Wille nach Einfachheit..breitete sich wie eine Glut über den ganzen Planeten aus und verzehrte alles, was dieser Einfachheit im Wege gestanden war, emotional, gedanklich, und auch die Auswüchse, die diese Entfernung von sich selbst, bzw unserer wahren Natur gezeitigt hatten...vieles was wir als heutige Kommunikations- bzw Unterhaltungsformen als unerlässlich erachten, wie Telefonieren, Fernsehen, Internet..trat in dieser Form in den Hintergrund und verschwand irgendwann völlig..wir waren der Telepathie fähig , wir schauten fern als schöpferischer Akt des Gestaltens oder Rekapitulierens oder Meditierens schöpferischer Prozesse, die wir aus dieser Knetmasse, bzw Feld aller Möglichkeiten hervorriefen..wir spielten völlig bewusst mit verschiedensten Perspektiven der Wahrnehmung, wissend, dass es der Montagepunkt des Betrachters ist, der Wirklichkeit im Erleben generiert. Wir lebten in Dörfern, während andere es wählten in Städten zu leben und noch längere Zeit die jetzige Erlebniswelt aufrecht zu halten. Wir hatten völlig neue, einfachste Arten von Energie, die wir nicht mal gewinnen mussten, sondern uns ihrer nur gewahrwerden, als etwas das in uns ist , in uns und in anderen Organismen......Wir waren frei von Konstrukten wie Scham, Gier, Angst, Hass..vollkommen frei und einfach...die Einfachheit war das Ankommen in uns selbst und so auch das Ankommen in unserer Umgebung..In diesem Kontext sah ich auch..wie Innererde uns vollkommen zugänglich wurde als ob sich das Innerste nach Aussen gestülpt hätte und dies veränderte alles...

Wenn ich von Ankommen spreche, meine ich nicht Stagnation...es ist ein ständig sich wandelnder Anfang im Jetzt..in jedem erfahrbaren Jetzt..ohne sich zu bewegen in ständiger Bewegung, bzw bewegt zu sein...ein Ankommen im Nichtankommen sofern es ein linear ausgerichtetes zielfixiertes Denken betriftt...in diesem gefühlten Ankommen, ist jeglicher Wandel bereits enthalten und nie, egal was passiert, gibt es ein Gefühl der Überforderung oder der Nichtbewältigbarkeit..nur Freude über die unendlichen Ausdrucksmöglichkeiten und Facetten des Seins....

Ich möchte diesen Beitrag hier schliessen....da war noch mehr, doch ich fühle, das Wesentliche gesagt zu haben und möchte allen Teilnehmenden von Herzen danken für ihre Präsenz, die dieses Erleben überhaupt erst ermöglicht hat

Wie gefällt dir dieser Beitrag?

🕮 Kommentar hinterlassen